|
Geschrieben von: ECOrepair
|
|
Mittwoch, den 23. Dezember 2009 um 01:10 Uhr |
|
Im Erfolgsfall schließt sich nach Projektende ein ein- bis zweijähriger Technologietransfer an, der die vollständige Implementierung der entwickelten Werkstoffe und Verfahrenstechnik in die vorhandenen Produktionsprozesse zum Ziel hat. Alleine am Standort des Keramik-Herstellers wäre somit eine Reduktion des Energiebedarfs beim Reparatur-Verfahren um ca. 15 GWh/a und damit verbunden eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um ca. 3.000 to/a möglich.
Die Materialentwickler und –hersteller sowie der Ofenhersteller würden die erarbeiteten Werkstoffe und Verfahren einem breiteren Kundenstamm zugänglich machen, beginnend mit anderen Sanitärkeramikherstellern in Deutschland, Europa und weltweit, dann aber auch in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern aus anderen Keramiktechnologien und deren Anwendungsbereichen, z. B. Chemieapparatebau, Emaillierung.
Darüberhinaus wird eine Nachfrage zu den entsprechenden Thermo-Anlagen aus folgenden Anwendungen/Werkstoffklassen erwartet: chromatfreier Korrosionsschutz für Edelstahl (coil coating), Leichtmetalle und Aluminium; funktionelle Beschichtungen auf Flach-, Hohl- und Dekorglas sowie Steingut- und Steinzeugfliesen (z.B. photokatalytische, kratzfeste und easy-to-clean Oberflächen).
Seitens des Industriepartners existieren weitere potentielle Verwertungen z.B. im Bereich Küchenspülen aus Keramik und Ge¬schirr. Auch könnten diese anorganisch-organischen Hybridmaterialien und die zugehörigen Verfahrenstechniken nach entsprechender Anpassung Alternativen für Füge- und Reparaturtechniken in den Produktfeldern Bade- und Duschwannen aus Acryl und Quaryl darstellen.
Das Forschungsinstitut strebt die Veröffentlichung der wissenschaftlich relevanten Ergebnisse des Projekts in Fachzeitschriften und auf Tagungen an. Es besteht auch die Möglichkeit, dass wichtige Ergebnisse in die Lehre an Universitäten, insbesondere auf dem Bereich der Materialwissenschaften, einfließen.

|
|
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. Januar 2010 um 08:05 Uhr |